Für die erste Medaille aus deutscher Sicht sorgt die Schützin Manuela Schmermund. Sie gewinnt mit dem Luftgewehr die Silbermedaille.
Die nächste Medaille sichert Bahnradfahrer Tobias Graf (l.), der sich im Velodrom beim 1.000-m-Einzelzeitfahren die Bronzemedaille erfährt. Prominenter Gratulant ist Bundespräsident Joachim Gauck.
Im Finale über 100 m Rücken (Kategorie S6) schwimmt Sebastian Iwanow die drittschnellste Zeit und gewinnt Bronze. Über 100 m Freistil gewinnt Iwanow die Silbermedaille.
Beim Judo in der Gewichtsklasse bis 48 kg ist die sehbehinderte Carmen Brussig (blauer Anzug) nicht zu bezwingen - der Lohn ist das erste Gold für die deutsche Mannschaft.
In der Gewichtsklasse bis 52 kg tut es ihr Zwillingsschwester Ramona (weißer Anzug) gleich und holt ebenfalls Gold.
Kirsten Bruhn verbaschiedet sich mit Gold und Silber von ihren letzten Paralympics. Über 100 m Rücken ist sie Zweitschnellste. Auf ihrer Paradestrecke 100 m Brust schafft sie später den Hattrick - das dritte Gold nach Athen und Peking.
Beim Schießen mit dem Luftgewehr über 10 Meter stehend beweist Josef Neumaier Nervenstärke und sichert sich die Bronzemedaille.
Im Velodrom fährt Tobias Graf zu seiner zweiten Medaille: Nach Bronze im Einzelzeitfahren, sichert sich der Bahnradspezialist in der Verfolgung (Klassifizierung C2) Silber.
Der sehbehinderte Judoka Matthias Krieger (l.) erkämpft sich in der Startklasse B2 die Bronzemedaille.
Beim Weitsprung (Klassifizierung F42/44) springt Markus Rehm mit 7,35 Metern einen Weltrekord und holt so Gold.
Sein Teamkollege Wojtek Czyz springt dahinter auf den zweiten Rang zu Silber und macht den deutschen Doppelerfolg perfekt. Auch im Sprint geht der in Polen geborene Athlet an den Start. Im 100 m Finale läuft der 32-Jährige auf den dritten Platz und sichert sich Bronze.
Im Weitsprung undankbarer Vierter, sprintet Heinrich Popow über 200 m T42 aufs Treppchen. Der Leverkusener gewinnt Bronze. Über seine Paradedisziplin von 100 m geht es für Popow ganz oben aufs Treppchen: Der 29-Jährige holt Gold mit Ansage.
Gleich zweimal Bronze gewinnt Angelika Trabert auf Ariva-Avanti - zunächst in der Einzel-Dressur, dann auch in der Kür. Außerdem freute sich das Duo über Silber im Teamwettbewerb.
Noch eine Stufe höher auf dem Siegertreppchen steht Britta Näpel (l.), die in der Dressur, in der Kür und mit der Mannschaft Silber holt.
Über 200 Meter (T36) holt die 22-jährige Claudia Nicoleitzik Bronze in 32,08 Sekunden. Auch über 100 Meter kommt die 22-Jährige als Dritte ins Ziel und darf sich über ihre zweite Medaille freuen.
Beim Kugelstoßen (F55) wirft Marianne Buggenhagen das Gerät 8,32 Meter weit und holt Silber - es ist ihre 13. paralympische Medaille bei der sechsten Teilnahme.
Erst 20 Jahre jung, aber schon eine paralympische Medaille gewonnen: Tischtennis-Ass Thomas Schmidberger holt Bronze in der Startklasse 3, nach einem 3:1-Sieg im kleinen Finale gegen den Franzosen Florian Merrien.
Silber auf dem Dorney Lake: Der deutsche Mixed-Vierer mit Steuerfrau gewinnt die erste Rudermedaille für Deutschland. Anke Molkenthin (v.l. ), Astrid Hengsbach, Tino Kolitscher, Kai Kruse und Steuerfrau Katrin Splitt holen Silber.
Dressur-Reiterin Hannelore Brenner verteidigt ihren Titel von Peking: Die 49-Jährige holt in der Pflicht in Klasse III souverän Gold. Im Anschluss jubelt sie ein zweites Mal: Die deutsche Mannschaft ist durch ihren Erfolg auch in der Teamwertung auf dem Podest gelandet und holt Silber. Aller guten Dinge sind drei heißt es am Paralympics-Dienstag, als Brenner in der Kür mit ihrem Pferd Women of the World erneut Gold holt.
Der Beste an der Platte ist Tischtennis-Ass Jochen Wollmert. Bei seiner sechsten Paralympics-Teilnahme gewinnt er in der Klasse M7 seine dritte Goldmedaille im Einzel.
Einen Tag nach Wollmert gewinnt auch Holger Nikelis die Goldmedaille. Der querschnittsgelähmte Kölner war schon 2004 in Athen der Beste in seiner Klasse.
Am gleichen Tag gibt es auch erneut Gold in der Leichtathletik. Im Diskuswurf der Klasse F36 triumphiert Sebastian Dietz.
Für eine Überraschung sorgt die unterschenkelamputierte Michaela Floeth mit Bronze im Kugelstoßen.
Im vergangenen Sommer bringt Verena Schott Sohn Lean zur Welt. Bei den Paralympics gibt es nun sportlichen Grund zur Riesenfreude: Silber über 200 m Lagen für die inkomplett querschnittsgelähmte Leipzigerin - eine Hunderstelsekunde beträgt im Ziel ihr Vorsprung vor der Britin Natalie Jones.
Mit Weltrekord zum Paralympics-Gold: Weltmeisterin Birgit Kober ist im Speerwerfen nicht zu schlagen. Auch mit der Kugel ist die Leverkuserin erfolgreich. Mit einem Weltrekordwurf über 10,25 m gewinnt sie ihre zweite Goldmedaille bei den Paralympics 2012.
Marie Brämer-Skowronek macht den deutschen Doppelerfolg im Speerwerfen mit ihrer Silbermedaille komplett.
Auch auf der Straße feiert Radsportler Tobias Graf Erfolge. Nach Silber und Bronze auf der Bahn wird er Paralympics-Sieger im Zeitfahren (C2).
Nur wenige Minuten nach Graf holt auch Michael Teuber Gold. Er triumphiert in der Klasse C1.
Handbiker Norbert Mosandl vom RSLC Holzkirchen gewinnt Silber im Zeitfahren in der Klasse H4. Hinter Ex-Formel-1-Pilot Alex Zanardi, der bei seiner Paralympics-Premiere Gold holt.
In der Klasse H3 landet Bernd Jeffré im Kampf gegen die Uhr auf dem Bronzerang.
In Peking hatte Handbikerin Andrea Eskau Gold im Straßenrennen gewonnen, in London wiederholt die 41-Jährige ihren Coup. Zusätzlich sichert sich die Magdeburgerin auch den Sieg im Zeitfahren der Klasse H4.
Auch Dorothee Vieth garantiert deutsche Medaillen mit dem Handbike. Im Zeitfahren komplettiert die HSV-Fahrerin mit Silber den deutschen Doppelsieg und im Straßenrennn fährt sie zu Bronze.
Den Medaillenregen am Mittwoch für die deutschen Radsportler rundet Handbiker Hans-Peter Durst mit Silber im Mixed T1/T2 ab.
Schwimmer Niels Grunenberg gewinnt über 100 m Brust die Silbermedaille.
Silber geht auch an Torben Schmidtke. Er schlägt über 100 m Brust als Zweiter an.
Christoph Burkard schnappte sich Bronze über 100 Meter Brust.
Beim Florettfechten hatte sie noch Pech, mit dem Degen holte sie einen Tag später Silber: Simone Briese-Baetke.
Bronze über 200 m und ein Lächeln für die Kameras: Maria Seifert.
Jana Schmidt gewinnt über 100 Meter in der Klasse T42 Bronze.
Für die dritte Bronzemedaille der deutschen Leichtathleten am Mittwoch sorgt Speerwerferin Martina Willing.
Unverhofft kommt zu später Stunde noch einmal Bronze dazu. Die deutsche Staffel mit Heinrich Popow, Wojtek Czyz, Markus Rehm und David Behre (v.l.) rückt vom fünften auf den dritten Platz vor, weil zwei andere Staffeln disqualifiziert werden.
Denise Schindler holt Silber im Straßenrennen der Klasse C 1-3.
Bei den Männern erreicht Steffen Warias beim Straßenrennen C1-3 ebenfalls die Silbermedaille nach einem packenden Schlusssprint.
In der Sonarklasse profitieren die deutschen Segler im Dreier-Kielboot von der Flaute: Das letzte Rennen musste abgesagt werden und das Boot mit Jens Kroker, Siegmund Mainka und Robert Prem holt nach Gold in Peking Silber in Großbritannien.
Gleiches gilt für Heiko Kröger im Einer-Kielboot: Der 46-Jährige darf sich nach langer Wartezeit die Silbermedaille umhängen, als das letzte Rennen seiner Klasse ebenfalls abgesagt wird.
Persönliche Bestzeit und Bronze - Katrin Green kann zufrieden sein. Über 200 m T44 wird die Studentin in 27,53 Sekunden Dritte.
Im Finale knapp an Gold vorbeigeschrammt ist das deutsche Tischtennis-Team der Klasse 3. Holger Nikelis (v.l.), Thomas Schmidberger, Trainer Michele Comparato, Thomas Brüchle und Jan Gürtler unterliegen im Endspiel um Gold den favorisierten Chinesen. Nach dem 2:3-Krimi darf sich die deutsche Mannschaft allerdings immerhin die Silbermedaille umhängen.
Auch Vico Merklein schafft Rang zwei. Der Mann vom GC Nendorf fährt auf der Rennstrecke Brands Hatch im Straßenrennen der Klasse H3 zur Silbermedaille.
Im fünften Wettkampf fährt Schwimmerin Daniela Schulte über 400 m Freistil endlich ihre erste Medaille ein: Die deutsche Fahnenträgerin holt nach zweimal Gold in Atlanta 1996 ihre dritte paralympische Goldmedaille. Über 200 m Lagen erschwimmt sich Schulte Silber.
Der erste Sieg seit 1984: Die deutschen Rollstuhl-Basketballerinnen schlagen im paralympischen Endspiel Australien mit 58:44 und sichern sich die erste Goldmedaille seit 28 Jahren.
Über 100 m Freistil S6 schlägt Tanja Gröpper mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung auf die viertplatzierte Chinesin Lingling Song an und holt so die ersehnte Bronzemedaille.
Mit europäischer Bestzeit (1:20,31 Minuten) kommt Elena Krawzow über 100 m Brust SB13 ins Ziel und gewinnt so Silber.
In einem dramatischen Fünf-Satz-Krimi setzen sich die deutschen Sitzvolleyballer im Spiel um Platz drei gegen Russland durch und gewinnen Bronze.