Der Aufschwung ist da Neue Hoffnung bei DSV-Skiadlern
Das gute Mannschaftsergebnis beim Weltcup in Klingenthal hat bei den deutschen Skispringern für neuen Optimismus gesorgt. Jetzt scheint sogar eine Team-Medaille bei den Olympischen Spielen in Vancouver wieder möglich. "Natürlich träumen wir vom großen Wurf, von einer Medaille", sagte ein gut gelaunter Martin Schmitt, der sich nach seiner Pause als 13. zurückmeldete.
Freude über Rückkehr von Schmitt
Noch besser waren die beiden anderen Routiniers Michael Uhrmann als Neunter und Michael Neumayer als Zehnter. Was Bundestrainer Werner Schuster ein zartes Lächeln ins Gesicht zauberte: "Das war eine kompakte Teamleistung. Wenn die Tendenz so anhält, spielen wir bei Olympia eine gute Rolle." Besonders erfreulich war die Rückkehr von Schmitt. Uhrmann merkte mit einem Augenzwinkern an, das Schmitt "so wirkt, als ob er vier Wochen im Urlaub gewesen wäre". Dabei hatte der frühere Weltklassespringer wegen eines Erschöpfungssyndroms aussetzen müssen. Bundestrainer Schuster bleibt dennoch Realist. "Martin hat eine sehr gute Leistung gebracht, sein Einstand war gelungen. Er muss jetzt versuchen, weiter Fuß zu fassen", so der 40-Jährige.
Kaum Chancen im Einzelspringen
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Trotz aller Euphorie stehen die Chancen, in den beiden Einzelspringen eine Medaille zu gewinnen, eher schlecht. Zu sehr dominieren die Springer aus Österreich. Dazu kommen starke Einzelkönner wie Simon Ammann aus der Schweiz, Adam Malysz aus Polen, Anders Jacobsen aus Norwegen oder der Finne Janne Ahonen. Auch beim Weltcup in Klingenthal sprangen die absoluten Topleute in einer eigenen Liga. Am Wochenende in Willingen besteht für die DSV-Adler aber die nächste Chance, auf sich aufmerksam zu machen. Im Mannschaftsspringen soll in Abwesenheit der Österreichischen Staffel ein Podestplatz her. Am Sonntag steht dann das letzte Einzelspringen vor Beginn der Winterspiele auf dem Programm.